Spezielle Themen
unserer Praxis:
- 3D-Ultraschall und
Doppleruntersuchung in der Schwanger-
schaft - Krebsvorsorge mit 3D Brust Ultraschall
- Anti-Aging
- Schönheit
Die Wechseljahre
Wechseljahre sind keine Krankheit! Auch dann nicht, wenn sie Beschwerden auslösen. Sie sind eine ganz normale Station im Prozeß des Reifens und Wachsens. Sie müssen nicht verdrängt und einfach erlitten werden, sondern können bewußt erlebt und aktiv gestaltet werden.
Es ist eine weitreichende Veränderung; der gesamte Organismus der Frau gerät durcheinander. Hormone, welche nicht nur für die Fortpflanzung unverzichtbar sind, sondern auch für viele andere Funktionen im Körper, werden nicht mehr produziert. Das kann nicht nur zahlreiche körperliche, sondern auch seelische Probleme zur Folge haben.
Ein einfaches Rezept für den sinnvollen Umgang damit gibt es nicht. Die
auftretenden Symptome werden von Frau zu Frau sehr unterschiedlich
empfunden.
Ergebnisse aus Befragungen zeigen, daß aktive, vitale und lebensbejahende Frauen erheblich geringere Probleme haben als andere - ganz unabhängig davon, ob sie berufstätig, Hausfrau oder beides sind.
Was heißt "Wechseljahre"?
Erste Anzeichen für die beginnenden Wechseljahre sind Unregelmäßigkeiten im Zyklus. Bei einigen Frauen treten in der Prämenopause auch Zwischenoder Schmierblutungen auf. Wann und in welcher Form diese Unregelmäßigkeiten eintreten, ist von Frau zu Frau sehr unterschiedlich. Als vorsichtige Altersangabe mag der Zeitraum zwischen dem 42. und 45. Lebensjahr angenommen werden.
Nicht betroffen von Unregelmäßigkeiten im Zyklus sind natürlich jene Frauen, die nach wie vor die "Pille" nehmen. Zuverlässige Angaben darüber, wann diese Frauen in die Wechseljahre kommen, kann der Arzt allerdings anhand von Hormonuntersuchungen treffen.
Bei Unregelmäßigkeiten der Menstruation (entweder im Zyklus oder während der Blutung selbst) sollten Sie von Ihrem Arzt abklären lassen, ob es sich um eine ganz normale Erscheinung der beginnenden Wechseljahre handelt oder ob sich dahinter möglicherweise eine Erkrankung verbirgt. Es kann auch zu weiteren Befindlichkeitsstörungen kommen, die auf die Wechseljahre hinweisen. Außer Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen können zum Beispiel Kopfschmerzen, Brustspannen, vermehrte Wassereinlagerungen und Schwindelgefühle auftreten.
Aus welchen Gründen kommt es zu Beschwerden?
Ursache der meisten Beschwerden in den Wechseljahren ist die Umstellung des Hormonhaushaltes. Das komplizierte Zusammenspiel der Hormone gerät aus dem Gleichgewicht. Wie belastend die Beschwerden sind, hängt auch von der eigenen Einstellung ab: Je aktiver, aufgeschlossener und selbstbewußter die Frau, um so positiver ist erfahrungsgemäß ihre Grundeinstellung zu den Wechseljahren und um so weniger machen ihr die Beschwerden zu schaffen.
Welche Beschwerden könnnen auftreten?
- Hitzewellen
gehören zu den häufigsten Beschwerden in den Wechseljahren. Manche Frauen erleben sie nur ein- bis zweimal die Woche, andere mehrmals am Tag. Die meisten Frauen empfinden sie als sehr unangenehm, auch dann, wenn sie (normalerweise) in ein paar Minuten wieder vorbei sind. Bei rund 65% der Frauen treten die Hitzewellen etwa ein bis zwei Jahre nach der Menopause auf, bei vielen jedoch schon früher und/oder auch noch in späteren Jahren. - Schweißausbrüche
sind zwar seltener als Hitzewellen, dafür aber oft noch unangenehmer. Sie treten meist nachts auf und stören den Schlaf. Ein Fehlen des erholsamen Tiefschlafes kann auf Dauer dazu führen, daß die betroffenen Frauen am Tage nicht nur unausgeschlafen, sondern zusehends auch nervös, gereizt und unkonzentriert sind. - Schlafstörungen
beeinträchtigen Ihr gesamtes Wohlbefinden. Wenden Sie sich daher bei Schlafstörungen frühzeitig an uns - da können wir Ihnen helfen. - Osteoporose
Ungefähr zehn Prozent aller Frauen in Deutschland leiden an Osteoporose, die im wesentlichen als eine späte Folge des Östrogenmangels auftritt. Hauptsächlich betroffen sind Frauen ab 55, meist zwischen dem 60. und 70. Lebensjahr.Machen Sie rechtzeitig einen Osteoporose-Test, um gegebenenfalls Vorsorgemaßnahmen treffen zu können!
Kalzium- und Östrogenmangel
Ohne Kalzium wäre unser Körper nicht lebensfähig und vor allem auch ein Knochenaufbau nicht möglich. Eine ausreichende Versorgung des Körpers mit Kalzium ist daher ausgesprochen wichtig, wobei eine gesunde, ausgewogene Ernährung normalerweise ausreicht, um diesen Bedarf zu decken. Da viele Frauen in diesem Alter ihre Nahrung reduzieren, ist auf eine genügende Kalziumzufuhr (ca. 800-1500 mg täglich) besonders zu achten. Wichtig ist die Früherkennung.Anzeichen, die auf eine Osteoporose hinweisen können, sind der Verlust an Körpergröße (etwa ab dem 60. Lebensjahr) und eventuell auch Rückenschmerzen. Auch eine dünne, durchsichtige Haut auf dem Handrücken kann unter Umständen als Hinweis gedeutet werden.
Als Frau in den Wechseljahren sollten Sie auf jeden Fall mit uns über dieses Thema sprechen
Einige Beschwerden sind häufiger zu beobachten:
- Trockenheit der Scheide
Der Mangel an Östrogenen in den Wechseljahren führt dazu, daß die Scheide trockener und die Schleimhäute dünner und weniger elastisch werden. Diese an sich ganz normale Veränderung kann dazu führen, daß beim Geschlechtsverkehr Schmerzen auftreten. Die trockene Scheide ist auch ein Nährboden für Pilze und Keime, die Infektionen oder Entzündungen hervorrufen können. Spezielle östrogenhaltige Präparate können diese Probleme gegebenenfalls verhindern. - Blasenschwäche
Bei zahlreichen Frauen kommt es während der Wechseljahre zu der sogenannten Harninkontinenz, der Blasenschwäche. Die Ursachen hierfür sind vielfältiger Natur (unter anderem der Östrogenmangel).Oft hat sich der Beckenboden gesenkt, wodurch die Organe in eine andere Lage gelangt sind. Auch ist es möglich, daß eine Funktionsstörung der Harnblase vorliegt. In verschiedenen Situationen müssen die betroffenen Frauen plötzlich unfreiwillig Urin lassen: beim Sport oder bei sonstigen körperlichen Anstrengungen, beim Niesen, beim Lachen, beim Treppensteigen ...
- "Last mit der Lust"
Es ist ein festgefahrenes und hartnäckiges Vorurteil, daß die sexuelle Lust der Frau (Libido) mit zunehmendem Alter nachläßt. Allerdings ist es möglich, daß bei Frauen in den Wechseljahren ein Libidoverlust auftritt. Dies kann auf den Hormonmangel und auf die dadurch bedingten Befindlichkeitsstörungen zurückgeführt werden. Aber auch seelische Probleme, die mit dem Eintritt in diese neue Lebensphase einhergehen, können die Ursache sein. Die Frau zum Beispiel, die sich alt und unattraktiv fühlt, wird auch ihre Sexualität nicht mehr genießen.
Natürlich können Sie in unserer Praxis ganz offen und vertrauensvoll über all diese Dinge mit uns sprechen.


